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Alzheimer mal anders

Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Helena » So 7. Mär 2010, 22:14

Nach entsprechenden Studien in den USA weist ein Großteil der Spätborreliosepatienten einen entsprechenden Befund im SPECT auf.

Zu den Patienten gehöre ich auch.
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Petschi » Mo 8. Mär 2010, 10:02

Ich danke euch erst einmal für die Antworten.
Bin mal gespannt was da morgen dabei rauskommt, denk aber mal das es nicht viel bringen wird.
MRT hab ich auch schon mehrmals machen lassen, aber von der Niere,(mit Kontrastmittel) wegen komplizierter Zyste, kommt evtl. auch von der Borre? Weiß also ungefähr wie das läuft.
Müsste eigentlich auch mal den Wirbelsäulen- und Schulterbereich checken lassen, weil da hab ich auch die meisten Probleme, mit Schmerzen, Knirscheln und Bewegungseinschränkung.
Verstopfte Nase hab ich auch ständig, hab mich sogar schon mal operieren lassen, hat aber nichts gebracht.
Langsam lerne ich mit der Krankheit zu leben, auch wenns manchmal schwer fällt, ist halt ein ständiges auf und ab, wenn nur nicht die ständige Erschöpfung und Müdigkeit wäre.
Werde euch am Mittwoch berichten.
LG, petschi.
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Dietmar » Mo 8. Mär 2010, 11:17

Hier z.B. Studien zur Hirn-SPECT Untersuchung bei Borreliose:

Artikel zur SPECT und Borreliose

Nach dieser deutschen Studie wurde bei 44% der Borreliose Patienten ein pathologischer Befund im SPECT gefunden. Nach der US-Studie von Fallon wurde gleich bei 74% der Borreliosepatienten ein eindeutiger Befund im SPECT festgestellt.

Es ist deshalb verwunderlich, dass in Deutschland fast immer nur bei kognitiven Borreliosebeschwerden ein MRT vom Gehirn gemacht wird, das nur seltenst einen Befund ergibt. Die wesentlich besser geeignete SPECT ist aber bei den Ärzten fast unbekannt.
Man könnte sehr viel Geld für die fast nutzlose MRT Untersuchung sparen, wenn die gleich die deutlich besser geeignete SPECT durchführen würden. Diese kostet auch kaum mehr als ein MRT bei dem man nach der Untersuchung meist genau so schlau ist wie zuvor.
Bei mir wurden im MRT zwar auch div. Demyelinisierungen von 10mm Größe festgestellt.
Aber im Befund steht nur dass damit keiner sagen kann woher das kommt.
Es ist schon sehr unverständlich wie viel Geld bei Borreliosepatienten für alle möglichen nutzlosen Untersuchungen zum Fenster hinaus geworfen wird. Aber die wirklich sinnvollen Untersuchungen werden gar nicht gemacht, oder werden nicht bezahlt.
Man muss eben in unserem Gesundheitswesen sparen, koste es was es wolle. :P

Gruß
Dietmar
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon urmel57 » Mo 8. Mär 2010, 13:01

Zum Thema Diagnostik Alzheimer habe ich noch folgende Pressemitteilung vom 4.3.2010 gefunden:
http://www.pressrelations.de/new/standa ... vorschau=0
Durch einen Schnelltest am Auge soll zukünftig das Beta-Amyloid schon im Frühstadium schneller erkannt werden können.
Eine empfindliche und schnell durchführbare Messung soll künftig helfen, die Alzheimer-Erkrankung bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Deutsche Wissenschaftler und Unternehmen entwickeln jetzt gemeinsam ein Diagnoseverfahren, das die Augenlinse und die Netzhaut des Patienten mit unschädlichem Laserlicht durchleuchtet.

Grüße vom Urmel
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun. (Goethe)
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Petschi » Mi 10. Mär 2010, 09:43

Hallo,

wie versprochen der Bericht.
Hat etwa 20min gedauert, mit Kontrastmittel.
Wie ich schon vermutet hab ist nicht viel dabei herausgekommen.
Alles unauffällig und ok, außer eine kleine Gliosezone frontal rechts.
Der Arzt meinte nur, was das ist kann er nicht sagen, kann eine Narbe aus der Kindheit sein, kann aber auch was Frisches sein, deshalb soll ich in einem halben Jahr die Protzedur wiederholen.
Weiß jetzt nicht so genau was ich davon halten soll, vielleicht kann mir jemand dazu was schreiben?
Bin jetzt genauso schlau wie vorher :roll:
Hab ihn auf das Hirn-Spect angesprochen, wußte er aber nichts damit anzufangen.

LG Petschi
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Hausel » Fr 12. Mär 2010, 11:11

Hi
Hatte selber 2 mal eine Pet von Gehrin alles im Eimer, war vor Gericht wegen den kosten, Richterin wir dürfen Ihnen nicht helfen.
Pet ist viel Aussagefägiger als Spect aber die Kosten halt.
Hatte glück der Radiologe ist kein Abzocker bei der letzen 2006 nur 500 bezahlt.
Wie sich Richter verhalten wenn alles schwarz auf weis auf den Papier steht, ist ein eigenes Kapittel.

Wuste aber damals noch nigs von Bo und Co, zu Berentung ist eine Pet immer gut.
Bsp war in Febr in Ulm Unikl zur Psyologischen Testen wegen Schutzengel. der Neuro hat einen sehr guten Brief geschrieben.
Schutzengels Spect patologisch aber der Neuro meinte warum keine Pet gemacht wurde, haben lange gekämpft einen Neuro zu finden wegen der Überweisung, geht alles war aber ein Harter Kampf.

Hausel
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Petschi » Fr 12. Mär 2010, 19:34

Hallo Hausel!

Du schreibst etwas verwirrend, kann natürlich auch an meinem Borrekopp :lol: liegen.

Was ist alles im Eimer und was hast du schwarz auf weiß auf dem Papier stehen?

LG Petschi
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Dietmar » Fr 12. Mär 2010, 20:55

Hallo Petschi,
das ist leider fast immer der Standardbefund eines Gehirn MRT´s.
Es werden oft kleine weiße Flecken, sogenannte Glia-Narben oder Demyelinisierungen, festgestellt, dessen Ursache mit dem MRT niemals festgestellt werden kann.
Wie denn auch, denn das sind kleine Vernarbungen, die durch kleine Entzündungen verursacht wurden. Mit dem Kontrastmittel kann man feststellen, ob gerade eine akute Entzündung vorliegt oder ob das nur eine Narbe einer früheren Entzündung ist.
Aber in beiden Fällen kann man nicht dessen Ursache feststellen, denn z.B. Borrelien sind auf dem Bild niemals sichtbar.
Mit einem Hirn-SPECT können die meisten nichts anfangen, weil viele diese Untersuchungsmethode gar nicht kennen. Radiologen sollten diese aber normalerweise eigentlich kennen.
Für eine Hirn-SPECT müsste man in größeren radiologischen Praxen nachfragen, die auch nuklearmedizinische Untersuchungen anbieten. Denn diese erfolgt Mittels eines radioaktiven Markers (Technetium 99) in einer speziellen Traubenzuckerlösung, die das Gehirn für seine Funktion benötigt und anschließend mit einer Art Geigerzähler dreidimensional gemessen und dargestellt wird. Man könnte ein solche Praxis im Telefonbuch suchen, bei der auch Nuklearmedizin angeboten wird. Auch manche größere Unikliniken bieten diese ambulant an. Man braucht dabei nur eine Überweisung des Arztes, den man aber erst überzeugen müsste, da auch hier die wenigsten diese Methoden kennen.
Mit einer Hirn-SPECT kann man zwar direkt keine Borreliose nachweisen, aber aufzeigen, dass die evtl. kognitiven Beschwerden nicht psychisch sondern organisch bedingt sind.
Wenn jedoch andere Befunde wie Serologie etc. auf eine Borreliose hinweisen und andere Ursachen wie Alzheimer, Drogenabsus etc. ausgeschlossen wurden, deutet ein SPECT Befund klar auf eine Borreliose hin.

Hier ein Beispiel wie so ein einzelnes SPECT Bild aussieht. Das wird räumlich von sämtlichen Seiten betrachtet und die dunklen Flecke, wie die Löcher im Käse, sind die durch Borreliose möglichen Minderperfussionen.

SPECT2.jpg
SPECT2.jpg (7.22 KiB) 65-mal betrachtet

Gruß
Dietmar
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Re: Alzheimer mal anders

Beitragvon Petschi » So 14. Mär 2010, 21:05

Hallo Dietmar!

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort.
Einen Nachweiß das ich die Borre hab brauch ich nicht, da ich einen eindeutig positiven Histologischen Befund habe.
Ich wollte eigentlich nur abklären lassen, das da nicht noch irgendwelche andere Schädigungen in meinem Hirn sind, da es schon beängstigend ist wie man manchmal so neben die Kapp drauf ist. Was kann man eigentlich dagegen machen, das die langsame "Verblödung" nicht noch schlimmer wird?
Außer AB evtl. Tebonin?
Was würde man eigentlich bei Alzheimer im MRT sehen, ist das da eigentlich ersichtlich, oder wie läßt die sich überhaupt feststellen?
Ich weiß, wieder lauter Fragen, aber schon mal Dank im vorraus,
liebe Grüße Petschi.
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